„Let’s talk about art“: Kostenlose Führung am Sonntag im Museum

Am kommenden Sonntag, 15 Uhr, spricht der Kunstvermittler Carl Ludolph über „Die Darstellung von bäuerlichem Leben in der expressionistischen Kunst“.

 

„Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und über Kunst diskutieren“, lädt Claudia Rinke vom Museum zu einer kostenlosen Führung am Sonntag, 18. Februar, ein: „In der Reihe ‚Let’s talk about art‘ schauen wir uns gemeinsam mit Ihnen ein Kunstwerk, eine künstlerische Position oder ein Thema genauer an.“

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr spricht der Kunstvermittler Carl Ludolph über „Die Darstellung von bäuerlichem Leben in der expressionistischen Kunst“. Bäuer*innen bei der Feldarbeit, in Kontakt mit den Tieren oder die Landschaft und Gehöfte von Westfalen, Holstein oder den Alpen sind in vielen Werken der Expressionist*innen zu sehen. Im Leben der Bauern, das geprägt ist vom Wechsel der Jahreszeiten und von der Arbeit in der Natur, sahen die Künstler*innen ein ursprüngliches Leben verwirklicht. Die oft in den überfüllten und hektischen Großstädten beheimaten Künstler*innen sehnten sich nach der Verbindung mit der Natur und einem einfacheren Leben. Doch die harte und entbehrungsreiche Arbeit der Bauern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird auch in ihren Werken gezeigt.  Die Führung stellt einige Beispiele in der Ausstellung „Was zum Schaffen drängt… Der Expressionismus und seine Folgen vor“.

Die Teilnahme an der Führung und der Museumseintritt sind frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Foyer der Husemannstr. 12.

(12.02.2024 – cr/lk)