Ennepe-Ruhr-Kreis trauert um Dr. Nadja Büteführ

Mit der Landtagsabgeordneten von Witten und Herdecke und der ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD Herdecke verliert der Kreis eine engagierte Politikerin.

 

 

„Mit der Landtagsabgeordneten und ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD Herdecke, Dr. Nadja Büteführ, verliert der Kreis eine engagierte Politikerin, die sich in und neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Landtagsabgeordnete immer auch mit viel Herzblut für kommunale Themen eingesetzt hat. So war sie beispielsweise bis zum Schluss auch Ratsmitglied in Herdecke und hat als direkt gewählte Abgeordnete von Witten und Herdecke besonders die Anliegen ihrer Städte im Landtag eingebracht“, zeigt Landrat Olaf Schade sich bestürzt über den unerwarteten Tod der im Alter von 57 Jahren verstorbene SPD-Politikerin.

Während Nadja Büteführs Zeit als Fraktionsvorsitzende in Herdecke von 2009 bis 2017, war Schade zeitgleich Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und beide pflegten eine enge Zusammenarbeit. Ein offener Austausch zwischen den Fraktionen war ihr immer wichtig, wofür sie sich auch in der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik SGK einsetze. Ein besonderes Anliegen waren ihr aber auch die Förderung und Qualifizierung von Nachwuchskräften in der Kommunalpolitik.

Nadja Büteführ war ständige Teilnehmerin der Abgeordnetenkonferenz mit den Bürgermeistern und dem Landrat. Konsequent hat sie die Forderung der Kommunen nach einer hinreichenden Finanzausstattung auch in Düsseldorf vertreten.

„Tragisch ist, dass innerhalb von zwei Jahren nach Hubertus Kramer nun mit Nadja Büteführ wieder eine direkt gewählte Abgeordnete im aktiven Mandat viel zu jung von uns gehen muss. In Gedanken bin ich bei ihrer Familie und den Angehörigen. Ihnen wünsche ich viel Kraft in dieser schweren Zeit“, so Schade.

 

(Quelle: Pressemitteilung Ennepe-Ruhr-Kreis vom 31. Januar 2024)